17. Juni 2019

Die richtige Dividendenstrategie
Vermeiden Sie diese 5 Anfängerfehler!

von Prof. Dr. Max Otte

Die richtige Dividendenstrategie: Vermeiden Sie diese 5 Anfängerfehler!

Fehler Nr. 1

Sie fangen nicht an.

Ralph W. Emerson:

Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.

Einer der häufigsten Fehler beim Vermögensaufbau ist es, gar nicht erst damit anzufangen. Es gibt immer unzählige Gründe, etwas nicht zu tun. Gerade der Vermögensaufbau ist heutzutage, in Zeiten unsicherer Rente, aber wichtiger denn je. Selbst wenn Sie nur einen kleinen Betrag zum Anlegen haben – Sie sollten trotzdem damit beginnen, zu investieren.

Denn erstens fangen Sie an, ab diesem Zeitpunkt eigene Erfahrungen zu sammeln. Je früher Sie sich mit den Zusammenhängen und Funktionsweisen der Börse auseinandersetzen, desto besser. Selbst eine Schildkröte kommt irgendwann ans Ziel, wenn sie nur die richtige Richtung einschlägt. Selbst wenn Sie nur eine Aktie kaufen, werden Sie lernen. Vielleicht machen Sie dann auch schon eine Krise mit, die unser Finanzsystem unweigerlich hervorbringt.

Zweitens machen wir alle Fehler. Nur so lernen wir etwas dazu. Wie haben wir das Laufen gelernt? Wir sind Wochen lang hingefallen und auf dem Boden gerobbt, bis wir es geschafft haben. Erst zu warten, eine bestimmte Summe angespart zu haben, erhöht nur die Fallhöhe. Machen Sie die Fehler, die Sie zum „Laufen lernen“ machen müssen, lieber frühzeitig und mit geringen Beträgen, als später mit hohen Geldsummen.

Drittens: Lassen Sie den Zinseszins-Effekt frühzeitig arbeiten. Indem Sie Ihr Geld anlegen, anstatt es zu verkonsumieren, vermehrt es sich. Ohne Ihr Zutun.


dividendenaktien


Fehler Nr. 2:

Sie reinvestieren nicht.

John Dewey:

Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist.

Sie sind in Dividendenaktien investiert und reinvestieren die ausgeschüttete Dividende nicht, sondern verkonsumieren sie oder warten zu lange, bis Sie „eine passende Investmentmöglichkeit“ gefunden haben. Jeder Tag, der nach der Dividendenzahlung verstreicht, verwässert den Zinseszins-Effekt. Zwar bleiben für gewöhnlich – und im besten Fall – auch Gewinne in den Unternehmen, die nicht ausgeschüttet werden, doch der Wachstumseffekt Ihres Vermögens ist desto stärker, je mehr investiertes Geld zusätzliches Geld generiert.

Deshalb ist es so wichtig, dass Sie eine konkrete Dividendenstrategie haben. Das kann eine regelbasierte Strategie wie „Dogs of the Dow“ sein oder einfach nur ein Stichtag, an dem Sie aussichtsreiche Investitionsmöglichkeiten eruieren.

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Fehler Nr. 3

Sie schauen täglich auf die Kurse.

Marie von Ebner-Eschenbach:

Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit anzeigt, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.

Als Privatanleger kostet Sie das ständige Prüfen Ihres Depots mehr Nerven, als dass es Ihnen irgendeinen Zugewinn bringen könnte. Es ist zwar ratsam, regelmäßig nach den eigenen Investitionen zu schauen, jedoch sind Aktienkurse sehr volatil. Das liegt in ihrer Natur. Allein schon die Tagesnachrichten beeinflussen meistens den Aktienkurs. Fiebern Sie bei jeder kleinen Bewegung mit und werden Sie emotional erschüttert, wenn es einmal bergab geht, dann verlieren Sie die Kontrolle. Investieren Sie lieber von Anfang an so, dass Sie eben nicht täglich in Ihr Portfolio schauen müssen. Sie sollten mit den getätigten Investments stets gut schlafen können. Des weiteren verleitet ein täglicher Depot-Check zum vorschnellen Handeln. Und genau dies könnten Sie schön bald bereuen…

Fehler Nr. 4

Sie reflektieren Ihr Anlageverhalten nicht.

Henry Ford:

Wer aufhört zu lernen, ist alt. Er mag zwanzig oder achtzig sein.

Ein Extrem ist es, täglich auf die Aktiencharts zu schauen, ein anderes ist es, sich gar nicht um die Investitionen zu kümmern.

Am besten notieren Sie sich beim Kauf einer Aktie, warum Sie sie gekauft haben. Dann können Sie, ein paar Mal im Jahr, den Faktencheck machen. Dabei ist es von elementarer Bedeutung, dass Sie versuchen zu verstehen, warum die eine oder andere Entwicklung stattgefunden hat. Sie können für einen Performancevergleich die Entwicklung des Vergleichsindizes zurate ziehen.

Natürlich ist es kein Beinbruch, wenn sich ein Investment einmal kurzfristig nicht wie gewünscht entwickelt. Sie sollten sich dann aber immer die Frage stellen, ob es nur ein kurzfristiger Trend ist oder ob nicht doch etwas fundamental schiefläuft im Unternehmen.


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Fehler Nr. 5

Sie investieren ohne Research.

Warren Buffett:

Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.

Das Kapital für Investments fällt nicht vom Himmel. Die Geldanlage setzt Arbeit und Konsumverzicht voraus. Wollen Sie Ihr hart erarbeitetes Geld innerhalb von nur wenigen Minuten anlegen?

Eine der schlimmsten Dinge, die Sie mit Ihrem Geld machen können, ist es, sorglos mit ihm umzugehen. Respektieren Sie Ihr Kapital, denn es spiegelt Ihren Arbeits- und Zeitaufwand von vielen Wochen und Monaten wider. Es ist letzten Endes kostbare Lebenszeit, die Sie investieren!

Informieren Sie sich also vor einer jeden Investition intensiv und aus seriösen Quellen. Überdenken Sie Ihr Handeln als Investor mit Ruhe und Sorgfalt.

Ganz nach dem Motto von John D. Rockefeller: „Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“

Die falsche Anlageentscheidung zu vermeiden kann Ihnen unter Umständen Jahre Ihres Lebens schenken.

Auf gute Investments,

Ihr

Max Otte


P.S.: Viele weitere Informationen zu Anlagestrategien, aktuelles Börsenwissen und neueste Unternehmensanalysen finden Sie auf unserem Blog, täglich per WhatsApp und natürlich auch in unserem E-Mail-Newsletter.


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Voll in Fahrt mit Dividendentiteln!

Dividenden sind mehr als nur eine schöne Sache und nicht zu unterschätzen, wenn Sie in Aktien investieren.

Die Zinsen auf Festgeldkonten, Sparbüchern und Co. sind längst nahe ihrem Nullpunkt angekommen. Teilweise verhageln sogar schon Negativzinsen eine Rendite auf Geldvermögen gänzlich. Aktien hingegen bieten interessante Dividenden von 5 Prozent oder mehr. Handelt es sich dann noch um Aktien von Unternehmen, die eine starke Marktstellung oder andere dauerhafte Wettbewerbsvorteile aufweisen, sind die Voraussetzungen gut, dass Sie mit diesen Investments viele Jahre Freude haben werden.

Generell nehmen Dividenden seit einiger Zeit richtig Fahrt auf. Allein die 30 DAX-Konzerne überwiesen ihren Aktionären im letzten Jahr knapp 32 Mrd. EUR. Den Quants brachte die Dividendenausschüttung 2017 bei BMW satte 1,07 Mrd. EUR ein!


Und nicht nur die großen Tanker schütten kräftig aus.

Auch kleinere Unternehmen belohnen ihre Aktionäre. Oftmals lassen sich vor allem mit scheinbar „langweiligen“ Geschäftsmodellen langfristig sehr attraktive Dividenden einfahren. Deren Ausschüttungen sind häufg sicherer und stetiger als die bei neumodischen Tech-Werten aus dem Silicon Valley.


dividendenaktien


Dividenden sind gerade für Börsenneulinge wichtig, weil einfach und verständlich: eine regelmäßige Ausschüttung, die viele Anfänger mit dem Zinsertrag einer Anlage bei der Bank vergleichen. Aber gerade besonders hohe Dividenden sind oft irreführend. Denn Renditen von sechs, sieben oder acht Prozent ergeben sich meist nur dann, wenn der Aktienkurs zuvor stark eingebrochen ist - in der Regel, weil das Unternehmen in Schwierigkeiten steckt.


Meiden Sie die Dividenden-ETFs!

Die Finanzbranche hat das steigende Interesse an Dividenden-Aktien bereits aufgegriffen und geschickt mit dem anderen Trend der Indexfonds (ETF) kombiniert. ETFs bilden die Wertentwicklung eines Aktienindex 1:1 ab.

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In den Marketingabteilungen der Fondsgesellschaften hat man wohl so kalkuliert: Wenn ETF und Dividende schon für sich genommen die Anleger bewegen, wie gut fürs Geschäft wären da erst Dividenden-ETF. Solche ETF werden derzeit häufig aufgelegt. Im April 2018 hat allein die Fondsgesellschaft DWS gleich drei neue Dividenden-ETF vorgestellt


Wie so oft: Gutes Geschäft für die Finanzbranche, wenig Rendite für Anleger

Die Quirin Privatbank hat geprüft, was die Dividenden-ETFs in der Praxis wirklich taugen. Die Bank hat dazu die Wertentwicklung häufig genutzter Dividendenbarometer mit der Wertentwicklung bekannter Aktienindizes verglichen. Dem bekanntesten deutschen Aktienindex DAX beispielsweise hat man den Div-Dax gegenübergestellt, zu dem 15 Dax-Konzerne gehören, die Dividenden zahlen. Und das Weltaktienbarometer MSCI World, das die Wertentwicklung der wichtigsten Aktien aus 23 Industrieländern abbildet, musste sich mit dem dazugehörigen Dividendenindex, dem MSCI World High Dividend, messen. Dem Vergleich liegt ein langer Zeitraum zugrunde: Die Experten haben die Wertentwicklung der vergangenen zehn Jahre betrachtet.

Das Ergebnis der Untersuchung fällt verheerend aus für alle Anleger, die ihr Geld in Dividenden-ETFs investieren. Nahezu in jeder Kategorie schneiden die bekannten Aktienbarometer besser ab als ihre Dividenden-Pendants.


Setzen Sie auf Einzelatkien!

Man kann ganz ohne ETFs sehr viel besser auf hohe Dividenden abzielen, so wie mit der Strategie „Dogs of the Dow“, bei der Anleger regelmäßig die Aktien mit der höchsten Rendite kaufen und darauf hoffen, dass das Unternehmen die Kurve bekommt, die Dividende bezahlen kann und der Kurs stark steigt. Aber es gibt auch eine Alternative...

Selbst, wenn die Börsenkurse zwischenzeitlich auch einmal Rücksetzer haben sollten: Es gibt viele Top-Unternehmen, die nicht nur seit Jahrzehnten sehr zuverlässig Dividenden ausschütten, sondern diese auch  regelmäßig erhöhen. Erhöhen Unternehmen mindestens 25 mal in Folge ihre Dividende, bezeichnet man sie als...


Dividenden-Aristokraten

So bezeichnen Börsianer Aktien mit Dividendenkonstanz, Unternehmen, die Jahr für Jahr die Dividendensumme steigern. Anleger, die nur Aktien kauften, welche die längste Anzahl von Jahren ununterbrochen ihre Ausschüttungen steigern konnten, fuhren sehr gut mit dieser einfachen Aktienauswahl. Untersuchungen zeigen, dass die Strategie der Dividend Aristocrats in der Vergangenheit eine deutlich Outperformance generierte. Langfristige Renditen von zwölf Prozent und mehr waren möglich.


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Der entsprechende Aktienindex „Dividend Aristocrats“, der stets in die Aktien des US-Index S&P 500 investiert, die mindestens 25 Jahre lang ihre Dividenden jedes Jahr erhöht haben, lieferte in den vergangenen Jahren über elf Prozent pro Jahr (mit Dividenden), schlug damit den S&P deutlich (rund neun Prozent pro Jahr) und das bei weitaus geringeren zwischenzeitlichen Kurseinbrüchen.

Das Erfolgsrezept: Dividenden-Aristokraten haben meist ein sehr stabiles Geschäftsmodell, sind in zumindest moderat wachsenden Märkten unterwegs und das Management handelt einigermaßen im Sinne der Aktionäre, und zwar langfristig. Klingt einfach - aber oft sind es die einfachen Dinge, die an der Börse langfristig funktionieren.

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